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Wie der Kierdorf-Verlag
mitteilt, wird das Fachmagazin "Western Horse" nicht
mehr erscheinen, bereits die Ausgabe "März/April 2026"
ist die letzte Ausgabe (siehe
hier).
Als Gründe werden ein verändertes Leseverhalten, der
Rückzug vieler Anzeigenkunden und Verbände genannt.
Vor einigen Jahren hatte der Paint Horse Club Germany e.V. seinen
Vertrag mit der Zeitschrift "Western Horse" als Vereinsorgan zum
30.04.2023 gekündigt, seit Mai 2023 informiert der Verband ausschließlich
über Internetseite, Newsletter und soziale Medien, um flexibel
auf Themen hinweisen zu können (siehe
hier).
Damit fungierte die Mai 1988 gegründete Zeitschrift "Western
Horse" für keinen Verband in Deutschland mehr als offizielles
Vereinsorgan. Im Januar 2020 hatte bereits die NRHA ihren Vertrag
gekündigt (mehr
dazu hier), Ende 2021 stieg auch der Appaloosa Horse Club
Germany e.V. aus (siehe
hier).
Bereits Ende der 70iger
Jahre gab es das Magazin "Western Horse und Western Reiter"
als Organ der DQHA, EWU und PHCG, Chefredakteur war damals Hardy
Oelke, dieses Magazin erschien alle zwei Monate. Im Mai 1988 erschien
später die erste Ausgabe der "Western Horse".

Nachdem andere Western-Magazine wie z.B. das "Western Horsemanship
Magazin" bereits vor Jahren eingestellt wurden, kämpften
die verbliebenen Printmagazine mit sinkenden Abonnentenzahlen
und Reichweite. Im Presse-Grosso wie z.B. an Bahnhofskiosken sind
diese nicht mehr erhältlich.
Nachdem die EWU bereits vor einigen Jahren ihr monatliches Magazin
"westernreiter" eingestellt hatte, bleibt lediglich die DQHA mit
einem Printmagazin als offiziellem Verbandsorgan übrig. dem
"Quarter Horse Journal" aus Bremen.
Die Aufwendungen dafür betragen für die DQHA-Mitglieder
jährlich 155.000 EUR; alle Anläufe und Konzepte, diese
Summe durch Alternativlösungen zu verringern und an anderer
Stelle einzusetzen, wie es bereits EWU, NRHA, ApHCG oder der PHCG
getan haben, scheiterten regelmäßig im Vorstand.
Ex-NRHA-Präsident
hält Westernmagazine für "schriftlich niedergelegten Blödsinn"
- bis auf die Western Horse
Noch vor vier Jahren liess Kay Wienrich seinen alten Freund und
Chefredakteur Hardy Oelke wissen, dessen Zeitschrift "Western
Horse" aus dem Kierdorf Verlag sei die "einzig lesenswerte Zeitung
auf dem ganzen Markt des schriftlich niedergelegten Blödsinns";
er gehöre nicht zu den "Kompetenzschwachmaten" , die sich zum
Besten geben würden, meinte Wienrich weiter (mehr
dazu hier). Herausgeberin
Ute Kierdorf hoffte jedenfalls , dass sie "auch im neuen Jahr
dem Urteil von Kai Wienrich wieder gerecht werden können"....
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