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Atypische Weidemyopathie verursacht Pferdesterben
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Dr.agr. Dr.agr. habil.
Ines von Butler-Wemken

ist Expertin für für den Bereich Vererbung/Genetik im wittelsbuerger.com-Expertenforum.

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Eine Krankheit, die so genannte atypische Weidemyopathie, ist Ursache für den Tod von sechs Pferden, die Ende Oktober auf einem Gestüt in Ahden verendet sind. Die abschließenden Untersuchungen des Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg und des Veterinäramts Paderborn haben ergeben, dass die Tiere an der seltenen Weidekrankheit gestorben. Gemeldet wurden auch Todesfälle von Pferden in Wermelskirchen, Coesfeld, aus dem Kreis Soest, Marsberg-Heddinghausen und aus Waldeck in Hessen. Die Witterung – plötzlicher Wetterumschwung in den Kältebereich oder bei hoher Luftfeuchtigkeit oder nach Stürmen – scheint das Auftreten dieser fast immer tödlich verlaufenden Pferdekrankheit zu begünstigen.

Symptome

Die Symptome der Erkrankung sind relativ unspezifisch; Apathie, kolikartige Symptome, steifer Gang, Schwanken, Muskelzittern und der Absatz von dunkel verfärbtem Urin gehören dazu, ebenso starkes Schwitzen und veränderte PAT-Werte (Puls und Atmung gehen hoch, die Temperatur runter). Der Krankheitsverlauf ist rasant, so dass die Pferde bald zum Festliegen kommen und dann verenden. Typisch ist, dass der Appetit der erkrankten Pferde erhalten bleibt und sie auch im Liegen weiter fressen.

Therapie

Eine Therapie kann symptomatisch versucht werden, aber die Prognose ist bei einer Sterblichkeitsrate von bis zu 95 Prozent sehr schlecht. Da die Tiere extrem leiden, wird meistens zur Euthanasie des Pferdes geraten. Die Weiden, auf denen Tiere betroffen waren, sollten langfristig gesperrt werden.

Die beste Vorbeugung ist, die Pferde nachts aufzustallen. "Offensichtlich kommt es in diesem Herbst wieder zu begünstigenden Witterungsbedingungen, so dass den Pferdehaltern nur empfohlen werden kann, die Tiere bei den beschriebenen Weide- und Temperaturbedingungen aufzustallen", rät Professor Dr. Wilfried Hopp, Chef des Veterinärdienstes in Soest.





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z.B. Dr. Ines von Butler-Wemken für den Bereich Vererbung/Genetik.
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Quelle Ines von Butler-Wemken

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