wittelsbuerger.com - Europas erste Adresse für den Westernreitsport
Rund um die Pferdegesundheit
Thermographiediagnostik / Equine Thermographie
wittelsbuerger.info
Wissen
Besucher online
Unsere Foren: Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit!
Wissen
 
Navigation
zurück
 
Diese Seite ausdrucken
Diese Seite
zu den Favoriten
Diese Seite
als Startseite
 
 
Kontakt & Feedback
Kontakt &
Feedback


Sitemap & Suchfunktion
Sitemap &
Suchfunktion


International Visitors
International
Visitors


zur Startseite

zurück zur
Startseite


 

Die Thermographiediagnostik ist in USA ein weit verbreitetes Diagnoseverfahren, welches auch in Europa mit immer größer werdendem Interesse betrachtet wird. In der Humanmedizin wird diese Diagnosemöglichkeit in spezialisierten deutschen Kliniken u.a. zur erfolgreichen Auffindung und Erstdiagnose von Brustkrebs bei Frauen eingesetzt. Sie beruht auf der Tatsache, dass Stoffwechseltätigkeiten eines Organismus unterschiedliche Infrarotstrahlungen abgeben. So haben Entzündungen eine erhöhte Stoffwechseltätigkeit und verminderte Durchblutungen eine verminderte Stoffwechseltätigkeit. Aufgrund diesem Prinzip ist es möglich, mit Hilfe einer Thermographiekamera diese Vorgänge bildgebend darzustellen.

Die Thermographiediagnostik ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren mit einer unwahrscheinlich hohen Aussagekraft – gerade und speziell zur Begutachtung des aktiven Bewegungsapparates eines Tieres. Herkömmliche Diagnoseverfahren, wie Röntgenbilder, CT, Sonografie, etc. sind darauf ausgerichtet, Erkrankungen im Knochen- und Gelenksbereich zu lokalisieren. Erkrankungen, wie z.B. Entzündungen im Muskel- und Weichteilbereich ist mit diesen Verfahren oft nur bedingt möglich. Mit der Thermographiediagnostik ist es möglich, neben Entzündungen im Knochen- und Gelenksbereich, auch Erkrankungen im Muskel-, Sehnen- und Weichteilbereich eines Tieres zu diagnostizieren. Unbestritten ist die Tatsache, dass Schmerzen „ausstrahlen“ können und ein Tier verständlicherweise den genauen Schmerzpunkt nicht anzeigen kann. Hier leistet die Thermographiediagnostik exzellente Dienste, da sie den Erkrankungsherd punktgenau lokalisieren kann und auch das Ausmaß der Schmerzausstrahlung anzeigt.

Aber die Thermographiediagnostik leistet noch weitaus mehr. Mit ihr ist es möglich, relativ schnell und unkompliziert den gesamten Bewegungsapparat eines Tieres zu begutachten. So ist es möglich, nicht nur die Primärerkrankung, sondern auch etwaige Sekundärerkrankungen zu erkennen. Hierzu ein Beispiel: Ein Pferd lahmt auf der rechten Vorhand augrund einer Entzündung. Die Lahmheit zeigt sich augenscheinlich deutlich und das erkrankte Bein ist für jedermann gut ersichtlich. Unschwer ist es also für den Tierarzt zu diagnostizieren, welches Bein es zu behandeln gilt. Mit Hilfe der Thermographiediagnostik wird jedoch sichtbar, dass aufgrund der Schonhaltung der rechten Vorhand, auch die linke Vorhand eine beginnende Entzündung zeigt, welche durch die Überbelastung hervorgerufen wurde.

 

 


(Bild 1: zeigt eine Aufnahme der Vorhand eines Pferdes. Deutlich ist der Entzündungsherd (hot spot)
sowie die Schmerzausstrahlung sichtbar.)

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig die Beurteilung des „gesamten Bewegungsapparates“ ist. Gerade im Bereich der Sportpferde ist das Problem weit verbreitet: Ein Pferd zeigt plötzlich einen unerklärbaren Leistungsabfall oder Unwilligkeit bestimmte Aufgaben durchzuführen. Eine definitive Erkrankung, wie z.B. eine Lahmheit ist jedoch nicht erkennbar. Hier fehlt der herkömmlichen veterinärmedizinischen Diagnosemöglichkeit oft der Ansatz zur Diagnose und Therapie. Durch einen Check mit der Thermographiekamera, werden aber in fast jedem Fall Problemstellen lokalisiert, die es zur Behebung des Problems zu therapieren gilt.


(Bild 2: zeigt eine Rückenaufnahme. Das Pferd zeigt keine augenscheinliche Lahmheit, jedoch klagt der Besitzer wie auch der Trainer über eine mangelnde Leistungsbereitschaft – gerade bei Aufgaben, die eine vermehrte Aktion der Hinterhand betreffen. Die Rückenaufnahme zeigt einen Entzündungsherd im Bereich des linken Hüft- / Darmbeingelenkes sowie einen entzündlichen Vorgang im Bereich der Lendenwirbel.)

Wissenschaftliche Studien aus USA belegen, dass veränderte Stoffwechseltätigkeiten des Organismus mittels der Thermographiediagnostik kenntlich gemacht werden können – bis zu 60 Tage, bevor es zu augenscheinlichen Krankheitssymptomen kommt. Diese erwiesene Tatsache, macht die Thermographiediagnostik zu einem „unbezahlbaren“ Helfer für die vorsorgliche Gesundheitskontrolle bei Sportpferden.

Die Einsatzmöglichkeiten der Thermographiediagnostik sind vielfältig:

 

Lahmheitsdiagnostik und Beurteilung des gesamten Bewegungsapparates.

 

Auffindung und Lokalisation von Schmerzen im Rückenbereich.

 

Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitskontrolle bei Sportpferden.

 

Überwachung und Erfolgskontrolle des Heilungsverlaufs bei erkrankten Tieren.

 

Überprüfung und Beurteilung der Passgenauigkeit eines Sattels.

 

Beurteilung von Fehlbelastungen im Hufbereich.

 

Auffindung von Entzündungsherden im Kiefer- und Zahnbereich.

 

Beurteilungen von Hauterkrankungen.

 

Wie ist der praktische Ablauf einer Thermographiediagnostik?

 

Die Thermographieuntersuchung ist absolut non-invasiv. Das bedeutet, dass die Tiere nicht sediert werden müssen. Dies ist ein großer Vorteil für das Tier, wie auch für den Tierbesitzer. Gerade bei sehr jungen Pferden ist oft eine herkömmliche Lahmheitsuntersuchung (wie das „Abspritzen“ der Gelenke, Beugeprobe, etc.) nur schwer durchführbar. Gerade auch in solchen Situationen, leistet die Thermographiediagnostik erhebliche Dienste.

 

Wird eine Thermographiediagnostik bei einem Tier durchgeführt, so werden zuerst augenscheinliche Veränderungen am Körper (wie z.B. Narben, äußerlich sichtbare Verletzungen, Brandzeichen, etc.) genau inspiziert und protokolliert. Danach werden die Thermographiebilder angefertigt – wobei die Anzahl der Bilder bei einer seriösen und fachkundigen Diagnostik des gesamten Bewegungsapparates ca. 20 – 30 Aufnahmen umfasst. Sind die Aufnahmen gemacht, beginnt die eigentliche Analysearbeit am PC. Die getätigten Aufnahmen werden mit Hilfe einer speziellen Analysesoftware ausgewertet und dokumentiert. Dies ermöglicht die Erstellung eines Protokolls mit fachkundiger Beurteilung in Bild- und Schriftform, welches dem Tierbesitzer übergeben wird. Zur Behandlung von etwaigen Krankheitsbildern, kann dieser dann das aussagekräftige Protokoll an seinen Tierarzt, Klinik oder Therapeuten weiterleiten.

 

Weitere Infos unter: www.thermovett.de

 

Spezial- Konditionen für Trainingsställe auf Anfrage!

 

THERMOVETT

Thermographiediagnostik Pferde & Kleintiere

Tel.: 0172-8157319

e-mail: thermovett@aol.com

www.thermovett.de



Mehr zum Thema
Physiotherapie für Reiter — ein Weg zu harmonischem Reiten



Fragen? Eva Witthaut ist wittelsbuerger.com-Experte
und hilft auch Ihnen gerne weiter!

Zum wittelsbuerger.com-Expertenforum gelangen Sie hier.


QuelleRegina Buckreus-Käsmayr, für EWU westernreiter

Weitere Artikel zu diesem ThemaWas meinen Sie dazu?
Mehr Informationen rund ums PferdewissenReden Sie mit in unserem Diskussionsforum
  
Sie wollen mehr zum Thema wissen? Hier finden Sie
Informationen zum VerbandInformationen zur RasseInformationen zum Westernreiten

Drei unserer Auktionsangebote rund ums Westernreiten

 



Impressum© 2006 by wittelsbuerger.com / Disclaimer