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Schweiz: LT-Classic platze aus allen NähtenSchon im Vorfeld freuten sich Veranstalter Sandra und Markus Häberlin über die 950 Starts und rund 250 Pferde auf Platz. Damit wiederholt sich in diesem Jahr die Meldung, dass die LT Classic das grösste Westernturnier auf Schweizer Boden ist. Kein Wunder, denn drei Verbände und drei volle Turniere sowie einige Spezialprüfungen haben in Müllheim die Westernreiter gleich in Scharen vereint. Eine Idee, die Aussteller Mike Schleiniger begrüsst: Es gab sogar eine richtige kleine Einkaufsstrasse, solche grossen Turniere sind für alle Beteiligten ein Gewinn."
 
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Schon im Vorfeld freuten sich Veranstalter Sandra und Markus Häberlin über die 950 Starts und rund 250 Pferde auf Platz. Damit wiederholt sich in diesem Jahr die Meldung, dass die LT Classic das grösste Westernturnier auf Schweizer Boden ist. Kein Wunder, denn drei Verbände und drei volle Turniere sowie einige Spezialprüfungen haben in Müllheim die Westernreiter gleich in Scharen vereint. Eine Idee, die Aussteller Mike Schleiniger begrüsst: Es gab sogar eine richtige kleine Einkaufsstrasse, solche grossen Turniere sind für alle Beteiligten ein Gewinn."

ckers rundeten das Turnier ab. Aus sportlicher Sicht war das Working Cowhorse vom Samstag Abend wieder ein Höhepunkt. Würde Titelverteidiger und Schweizer-Rekord-Score-Halter Christoph Seiler wieder gewinne? Ja und Nein. Sein Pferd MR Colonel Smart gewann die Prüfung abermals und zwar heuer mit 144,5 aber diesmal sass Eliane Gfeller im Sattel des Hengstes. Der SCHA-Präsident Hansruedi Baumann blieb mit Hickorys Patty Lena nur 1,5 Punkte hinter Gfeller und beendete mit 143 auf Rang zwei. Hinter diesem Duo klaffte eine Lücke von über neun Punkten Abstand. Die weiteren Höhepunkte waren natürlich die Fortestzung von Alpine Western Horsemanship Award und SPHA Trail Challenge. Diese beiden Cupsysteme sahen die junge Jael Heizmann im Trail und Jeannine Haltiner im Horsemanship an der Spitze nach der ersten Austragung in Deitingen. Beide konnten ihre Erfolge nicht wiederholen.



Im Horsemanship verpasste Haltiner eine Klassierung und es gab einen erfreulichen und überraschenden Sieg von Melanie Brägger mit Winnie vor vier Jugendlichen, darunter auch Jael Heizmann. Im Trail musste die junge Aargauerin jedoch mit dem achten Schlussrang Vorlieb nehmen. Gewonnen hat die Miss Trail der Schweiz: Giuliana Cassani. Wie einst schon mit RC Zippo dominierte sie nun mit QHV Blazing Gold diese Klassen schon fast nach Belieben und gewann mit einem Score von 71,5. Rang zwei ging an Perrine Hirter, die im Horsemanship Rang drei einnahm und sich nun ebnfalls ins Gespräch um die beiden Cupwertungen bringt.

Cassani hatte in den übrigen Trails jedoch starke Konkurrenz, bei den AQHA-Entscheidungen unterlag sie einer abermals glänzenden Barbara De Wit mit Heza Lopin Jesse. Diesem Paar blieb im Superhorse der BEA am selben Wochenende zwar ein Erfolg verwehrt, doch in Müllheim gewannen die beiden gleich mehrere Prüfungen auf souveräne Art und Weise. In den SWRA-Klassen gelang es Daniela Widmer, die Dominatorin der Saison 2009, Cassani, auf Distanz zu halten, nicht jedoch im Superhorse, dort gewann Cassani einen halben Punkt vor dem Comeback-Start von Fritz Häberlin mit dem Routinier Watch Me Pulse. In den LK1-Prüfungen der SWRA und der AQHA fielen auch die Mehrfacherfolge von Stefanie Büchi mit Surenuffa Miss auf. Auch dieses Paar war eine der positiven Erscheinungen des Turniers. Und das gelang nicht ganz allen Paaren. Einige glaubten, ihre Pferde bei glühender Hitze stundenlang abzureiten würde ein verpasstes Trainingsmanko von zu Hause wettmachen. Die Verwarnungen blieben nicht aus und insbesondere die SWRA wird in dieses Tagen das weitere Vorgehen für solch mangelnde Tierliebe diskutieren.

Die grösste Klasse war der LK4 Trail. 43 Paare haben sich in dieser SWRA-Basisprüfung gemessen. Den damit beachtlichen Sieg trug Brigitte Schmucki mit Jawal Zayan davon. Das Feld lag aber dicht beisammen und zeugte von einer stabilen Basis in den SWRA-Klassen. Beeindruckend waren auch die Jungpferde-Klassen, die mit 26 Starts im Jungpferde Basis zu Buche schlugen. So viele Nennungen in den SWRA-Jungpferde-Klassen gab's noch nie. Dafür aber, waren die Junior-Klassen kleiner. Ein deutlicher Fingerzeig, dass langsames und schonendes Ausbilden junger Pferde in der Schweiz zunehmend gewichtet wird. Die Basisklasse gewann Olivier Fasel mit seinem Hengst Taco's Lark. Auf Rang zwei stand nochmals der Freiburger, diesmal mit Sonny Bay Babe. Mit 6,9 die höchste Jungpferde-Note im Reining erhielt San Hollywood Navajo unter Markus Häberlin, Rang zwei ging abermals an Olivier Fasel mit Sonny Bay Babe. Er wiedrholte diesen zweiten Rang nochmals im Jungpferde Trail. Den Sieg in dieser Disziplin trug Julie Hossmann mit HSJ Smart Cappuccino davon.

Die APHA-Allround-Wertung gewann Sabrina Gujer mit Boggie Maymoon Dancer vor Jasmin Grossniklaus mit A Bright Treasure. Bei den AQHA-Prüfungen gewann Beatrice Thomet mit Great Little Lady den Amateur All Around Champion vor Sandra Zahner mit Sunny Star Hickory. In der Open-Wertungen waren drei Paare punktgleich. Das glücklichere Ende gab es für Giuliana Cassani mit QHV Blazing Gold vor Uschi Jau mit Absoltely The Truth. Bei den Jugendlichen überzeugte Melina Hugelshofer mit CPR Diabolic Zip mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz. Bleibt noch der Familien-Erfolg der beiden jungen Mädchen Melissa und Robin Feldmann zu erwähnen, die beide den Allaround-Champion in ihrer Klasse gewannen.

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